Chile – eine neue Revolution?

Diskussion mit Aktivist*innen über Perspektiven in Chile

Dienstag, 18.10.2022, 19:00 Uhr, Festsaal

Am 18. Oktober 2019 begannen in Chile die stärksten Proteste seit dem gewaltsamen Sturz Salvador Allendes vor fast 50 Jahren. Begonnen von Studierenden griffen sie schnell auf große Teile der Gesellschaft über. Vorläufige Errungenschaften sind der Sieg der (sozialdemokratischen) Linken bei der Präsidentschaftswahl und der Entwurf für eine der progressivsten Verfassungen der Welt, über die am 4. September abgestimmt wird. Erleben wir hier das endgültige Ende der Pinochet-Ära oder gar den Anfang vom Ende des Neoliberalismus? Doch auch der Gegenwind der sich radikalisierenden Rechten in dem weiterhin gespaltenen Land ist groß. Am dritten Jahrestag der „chilenischen Revolution“ analysieren wir die Lage und diskutieren mit Aktivist*innen über Perspektiven.

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