Über den Boden zur solidarischen Stadt

Sabine Horlitz über Potenzial des Community Land Trust Modells als zivilgesellschaftlich organisierte Eigentumsform

 

Die Veranstaltung findet im zweiten Stock der Dondorf-Druckerei (2og:dondorf, Gabriel-Riesser-Weg 3) statt.

 

Die Stadtbodenstiftung ist aus einer städtischen Initiative hervorgegangen und wurde von rund 150 Personen und Organisationen gegründet. Ihr Ziel ist es, städtischen Boden dem Markt zu entziehen und dauerhaft für eine gemeinwohlorientierte Bewirtschaftung zu sichern – für bezahlbaren Wohnraum sowie für nachbarschaftliche, kulturelle und soziale Projekte. Die Stadtbodenstiftung ist vom Community Land Trust Modell inspiriert und Teil einer internationalen Bewegung.

Im Vortrag werden zunächst das Community Land Trust Modell, seine Entstehungsgeschichte und seine zentralen Prinzipien vorgestellt sowie internationale Beispiele diskutiert. Anschließend werden am Beispiel der Stadtbodenstiftung Potenziale und Herausforderungen des Modells – insbesondere in der Aufbauphase – sowie seine Einbindung in europäische und internationale Netzwerke dargelegt.

 

Sabine Horlitz ist Architektin und Stadtforscherin mit den Schwerpunkten Wohnungsbau und nicht gewinnorientierte Eigentumsmodelle. Sie hat über den US-amerikanischen Sozialwohnungskomplex Pruitt-Igoe promoviert und forschte u.a. zu Community Land Trusts und weiteren Modellen kollektiven Bodeneigentums. Sie ist Mitbegründerin der Berliner Stadtbodenstiftung und ehrenamtliches Mitglied des Stiftungsvorstands. Zusammen mit Oliver Clemens gründete sie das Architekturbüro Studio CHplus, das ausschließlich für nicht gewinnorientierte Auftraggeber, für Mieterprojekte und gemeinwohlorientierte Träger arbeitet.

 

Die Veranstaltungsreihe findet in der Kooperation mit dem Aelita e.V. statt. Eine Übersicht findet sich hier oder auf Instagram.

 

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