Für den Zweifel

Ein Interviewfilmprojekt der Künstler*innengruppe andpartnersincrime mit und über sogenannte Third Culture Kids - zu sehen an der Aussenfassade des Offenen Hauses.

fuer_den_zweifel

©andpartnersincrime

Der Begriff Third Culture Kids stammt ursprünglich aus der Soziologie und bezeichnet Kinder, die in Kulturen aufwachsen und sozialisiert werden, die nicht der Herkunftskultur ihrer Eltern entsprechen. Sie agieren von Kleinkindalter an als Brücke zwischen der Kultur ihrer Eltern und der Kultur des Landes, in dem sie leben und bilden schließlich ihre eigenen amalgamierten Kulturen aus: eine dritte Kultur ohne Raum und vor allem ohne Volk, die kein nationales und politisches Pendant hat, das sie repräsentiert.

Die Videos der Installation kreisen um die Themen Herkunft, Zugehörigkeit, aber auch Ausgrenzung und Ausschluss und nicht zuletzt um die Frage nach einer möglichen politischen Repräsentationsform dieser Subjektivität des Dazwischenseins. Was lässt sich kulturelle Identität zwischen oder jenseits von eindeutigen Zuschreibungen denken? Wie lässt sich eine Form für den Zweifel finden?

andpartnersincrime in Kooperation mit Verband binationaler Familien und Partnerschaften und Offenes Haus der Kulturen. Gefördert von Kulturamt Frankfurt und Hessische Kulturstiftung.

Weitere Infos: andpartnersincrime.org

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